1. Sportbeleuchtung
Beleuchtung im Reitsport
Beleuchtete Szene im Reitsport mit einem Reiter auf seinem Pferd

BELEUCHTUNG IM REITSPORT

Es ist ein grossartiges Gefühl, wenn die Bewegungen von Pferd und Reiter miteinander harmonieren; und perfekte Harmonie ist das, was Reiter brauchen, um im Reitsport erfolgreich zu sein. Vom sanften Trab auf der Koppel bis hin zur absoluten Präzision, die beim Dressur- und Springreiten erforderlich ist, können Mensch und Pferd gemeinsam ein spannendes Ereignis schaffen, bei dem man zuschauen oder mitmachen kann.
Unabhängig von der Art des Reitsports ist es von entscheidender Bedeutung, das Wohlbefinden von Pferd und Reiter im Hinblick auf Komfort und Wohlbefinden zu berücksichtigen. Licht kann eine Quelle des Unbehagens sein, wenn es nicht richtig eingesetzt wird. Thorn ist hier, um Sie zu beraten und Ihnen zur Seite zu stehen.
Ein Springreiter im Wettkampfspringen

Ein schöner Balanceakt

Die meisten Reitsportevents werden normalerweise in großen Stadien oder Indoor-Arenen abgehalten, die normalerweise mit technischen Einrichtungen für Fernsehübertragungen ausgestattet sind. Die Olympischen Spiele sind das Paradebeispiel für solch ein Event und umfassen Spring-, Dressur- und Vielseitigkeitswettbewerbe.
Springreiten stellt Anforderungen an Mut und technische Fähigkeiten, die Dressur ist die Balance zwischen gezieltem Training und Eleganz, während beim Vielseitigkeitsreiten (Eventing), die beiden vorigen Disziplinen miteinander kombiniert und im Gelände erprobt werden.
Es gibt noch viele weitere Disziplinen im Reitsport, darunter Distanzreiten, Rennen und Polo. Alle Disziplinen haben gemeinsam, dass Pferd und Reiter trainieren und sich aufwärmen müssen. Dies findet auf Koppeln statt, einfach ausgestatteten Bereichen, normalerweise 25 x 65 m groß, eingezäunt und mit weichem Boden.
Die meisten Mehrzweckhallen sind rechteckig, wobei die Gesamtabmessungen des Gebäudes signifikant von der eigentlichen Nutzfläche abweichen können. Die kleinste geeignete Hallengröße für eine Dressurprüfung ist 30 x 70 m, während für ein großes Schauspringen ein Minimum von 55 x 110 m erforderlich ist. Es muss die Höhe des Pferdes berücksichtigt werden, und dass sich der Reiter 2,5 m über dem Boden befinden kann.
Eine Reiterin springt mit ihrem Pferd im Wettkampf über ein Hindernis

EINE KLARE UND KOMFORTABLE SICHT SCHAFFEN

Die Sicherheit von Pferd und Reiter muss durch eine gute und gleichmäßige Ausleuchtung des Raumes gewährleistet werden. Zuschauer, Reitsportteams und Richter sollten eine klare Sicht auf den Wettkampf haben, ohne von der Beleuchtung ausgehende Blendeffekte.
Eines der wichtigsten Ziele bei Beleuchtungslösungen für den Reitsport besteht darin, dass Pferd und Reiter klare Sichtverhältnisse haben, ohne störende oder hemmende Blendeffekte. Eine Beleuchtung von zwei oder mehr Seiten hat sich bewährt, um unnatürliche Schattenbildung zu vermeiden und für eine ausgewogene Beleuchtung zu sorgen. Die Pupille eines Pferdes öffnet sich langsamer als die eines Menschen. Somit ist eine hohe Gleichmäßigkeit zwingend erforderlich, um Blendeffekte für das Pferd auszuschließen und vorausschauendes Handeln zu ermöglichen. Jedes Projekt hat unter Umständen andere Anforderungen, was vor dem Beginn des Designprozesses geklärt werden sollte.
Wichtige Überlegungen umfassen eine angemessene horizontale und vertikale Beleuchtungsstärke mit guter Gleichmäßigkeit der Wettkampfflächen, frei von Schatten. Gute Blendungsbegrenzung, damit sich die Reiter problemlos auf den Sport konzentrieren können.
Auch die Berücksichtigung der Farbtemperatur und Farbqualität, die zum Raum passe, ist entscheidend. Normalerweise zwischen 3000 K und 5000 K mit einem CRI > 70 für Outdoor- und CRI 80 für Indoor-Anwendungen. HD-Fernsehen erfordert bei Bedarf einen hohen TLCI (Television Lighting Consistency Index) und einen sehr niedrigen Flimmerfaktor, um eine hohe Anzahl von Bildern pro Sekunde (FPS) für die Aufnahme von „Standbildern“ in Superzeitlupe zu ermöglichen.
Zuschauer bei einer Reitsportveranstaltung

Schutz für den Nachthimmel

Bei Außeninstallationen sollte das Streulicht kontrolliert werden, um Lichtverschmutzung zu vermeiden, und das nach oben gerichtete Licht sollte so verwaltet werden, dass es den Nachthimmel nicht erhellt (Begrenzung der Auswirkungen von störendem Licht – CIE 150: 2017).
Umweltzonen sollten unter Berücksichtigung der angrenzenden Grundstücke und einer sorgfältigen Positionierung der Beleuchtungsmasten betrachtet werden, um die Sicht auf die Beleuchtung von den Grundstücken aus zu minimieren. Auch die natürliche Umwelt und die Lebensräume der Tiere sollten berücksichtigt werden.
Der Einsatz von Steuerungen (Schaltern oder Dimmern für verschiedene Lichtstärken) kann letztendlich Energiekosten sparen, indem nur das beleuchtet wird, was notwendig ist und wann es notwendig ist - was zusätzlich zum Schutz des Nachthimmels beiträgt.

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