Straßenbeleuchtung
Die Bedürfnisse heutiger Straßenbeleuchtung

Es ist ein unumkehrbarer Fakt, das Straßenbeleuchtung mittlerweile ein nicht wegzudenkender Baustein unserer Zivilisation ist. Sie ermöglicht schnellen Warenverkehr, zügiges Reisen und die architektonische Inszenierung unserer Städte. Auch in Zukunft wird Straßenbeleuchtung Geld kosten – laufende Kosten und Einmalkosten sind sorgfältig gegeneinander abzuwägen; mit der LED-Technologie kommt eine völlig neue, unberechenbare Komponente mit ins Spiel.

Beleuchtung und Verkehr
Wird es in Zukunft noch Bedarf für Straßenbeleuchtung geben? Momentan wird auch im Automobil viel fortschrittliche, mehr oder weniger in realer Umgebung getesteter Technik eingesetzt – intelligente Scheinwerfer, Abstandssensoren, Fußgängererkennung und Infrarotsensoren machen die Nacht zum Tag und lassen die konventionelle Beleuchtung vernachlässigbar erscheinen. In urbaner Umgebung jedoch zeichnet sich ein Trend weg vom Automobil ab, wandern und radfahren sind im Interesse von weniger Luftverschmutzung und größerem Gesundheitsbewusstsein im Steigen begriffen

Die Zukunft der Straßenbeleuchtung
Speziell die Straßenbeleuchtung wird zukünftig unter strenger Überwachung und im Fokus der Legislative stehen, Begriffe wie Nachhaltigkeit, Streulichtbegrenzung, Energieverschwendung und Klimawandel werden automatisch mit dem Personen- und Güterverkehr und der damit verbundenen Beleuchtung in einem Atemzug genannt und finden sich laufend in den Schlagzeilen. Zusätzlich müssen die Bedürfnisse der alternden Gesellschaft in Betracht gezogen werden – das menschliche Auge altert, die Gefahr der Blendung erhöht sich, während die Fähigkeit, Objekte zu unterscheiden, sinkt. Dementsprechend werden Leuchtmittel mit guter Farbwiedergabe in Zukunft wesentlich wichtiger sein.

Leuchtmittel
Der rasche Fortschritt in Effizienz und Qualität der LED prädestiniert sie zur Schlüsselfigur der modernen Straßenbeleuchtung. Leuchten können ohne die herkömmlichen Zwänge, welche durch Betriebsgeräte und Leuchtmittellängen gegeben sind, designt werden. Mit moderner Technik (Aufsatzlinsen, Reflektoren untersch. Materialien) können LEDs kontrolliert werden. Da die LEDs ohnehin schon auf elektronischen Betriebsgeräten aufbauen, bieten sie sich nahezu perfekt an, in Außenlichtmanagement-Systeme integriert zu werden und entsprechend der äußeren Bedingungen, gedimmt oder geschaltet zu werden. In naher Zukunft schon, werden die einst geschmähten 100.000 Stunden Lebensdauer der LED real und greifbar werden. Dies ist nur mehr eine Frage des thermalen Managements, der vorherrschenden Umgebungstemperaturen und der Betriebsstromstärke in Ampere. Auch Halogen-Metalldampflampen haben ihren Zenit noch nicht überschritten. Speziell beim Lichtstromrückgang und bei der Gesamtlebensdauer können in Verbindung mit elektronischen Betriebsgeräten noch vielversprechende Fortschritte erzielt werden, die sie zu den Natriumdampflampen nahezu aufschließen lassen werden.

Adaptive Lichtmanagementsysteme
Entsprechend den momentanen lichttechnischen Standards und Grundlagen gehen die Annahmen zur Berechnung einer Beleuchtungsklasse von den widrigsten Umständen aus. Wenn man berücksichtigt das durch geringfügige Modifikationen der umgebenden Zustände sich die Beleuchtungsklassen entsprechend der geänderten Situation erhöhen oder erniedrigen können, kann dem mit einem adaptiven, mitdenkenden System Rechnung getragen werden. Das bedeutet, das richtige Licht, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit – PEC.