Straßenbeleuchtung

Ein Anwendungsleitfaden zum Thema Straßenbeleuchtung

Für uns alle ist die Beleuchtung öffentlicher Straßen und Wege so selbstverständlich, wie das Beziehen von Trinkwasser aus der Wasserleitung.

Nicht selten ist man gezwungen, mit seinem Auto Verkehrswege zu befahren, die schlecht oder ungleichmäßig beleuchtet sind. Dies kann zu Irritation und auf die Dauer zu entnervenden, gefährlichen Situationen für den Fahrer führen. Korrekt beleuchtete Straßen und Plätze erhöhen nicht nur die Verkehrssicherheit, sie tragen auch wesentlich zur Reduktion von Unfällen und Verbrechen bei und heben nachweislich Attraktivität und Verweildauer.

Diese Vorteile stehen im Kontext zu den folgenden Fragen:
Brauchen wir Beleuchtung?
Für wen ist die Beleuchtung gedacht?
Was wollen wir damit erreichen?

Eine gezielte Untersuchung über die vorherrschenden Verkehrsarten (Fußgänger, motorisierter Verkehr, …) gibt Aufschluss über die Nutzer und ist ausschlaggebend für die getroffene Entscheidung, wie, wer, wann, wo beleuchtet wird. Grundlage und Entscheidungshilfe ist hierfür die EN13201, welche die zu berücksichtigenden Parameter festlegt. Beleuchtung dient aber nicht nur einem funktionalen Zweck, sie ist untrennbar mit der Umgebung verbunden und kann diese positiv (Attraktivität, Interesse, Eindruck, Wirkung) oder negativ (Blendung, Streulicht, Lichtverschmutzung, Energieverschwendung) beeinflussen.